QR-Code (engl.: Quick Response)

• zweidimensionaler Code
• Verwendung ist lizenz- und kostenfrei.
• wurde zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion des Toyota-Konzerns entwickelt (die konkrete Entwicklung des 2D-Codes übernahm die Tochterfirma Denso Wave)
• Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor
• QR-Codes können mit einem Schriftzug, Logo oder Bild und durch Farbveränderung individualisiert oder mit mehr Aufwand komplett grafisch gestaltet werden. Durch geschicktes Vorgehen und Ausnutzung der Fehlerkorrektur bleibt die Funktion dabei erhalten. Solche QR-Codes werden häufig als „Design-QR-Codes“ oder bei aufwändigerer Gestaltung als „Custom-QR-Codes“ bezeichnet.
• Viele Mobiltelefone und PDAs verfügen über eine eingebaute Kamera und eine Software, die das Interpretieren von QR-Codes ermöglicht. Der als Mobile Tagging bezeichnete Prozess ist in Japan sehr weit verbreitet (z.B. auf Werbeplakaten, im Einreisevisum, etc.). Er verbreitet sich seit 2007 auch in Europa.
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Mobile Tagging: Der Begriff Mobile Tagging (in Deutsch etwa „mobiles Markieren“) beschreibt den Vorgang, bei dem mit Hilfe der Kamera eines mobilen Handgerätes ein Strichcode von einem gekennzeichneten Objekt, aus einer Zeitschrift oder von einem Display ausgelesen wird. Üblicherweise werden als Codes verschiedene 2D-Barcodes verwendet, es sind auch mehrfarbige Codes bekannt. In den Codes können verschiedenste Datenformate gespeichert werden.
• USA: 6,2% aller Smartphone Nutzer nutzen die Möglichkeit QR Codes zu scannen (im Juni 2011 waren es 14 Millionen, davon 53% zwischen 18 und 34 Jahren )
• Nutzen: Firme nutzen den QR Code z.B. zu Werbezwecken, auf Produkten oder auf Websites. Beispiel: Werbeplakat von Calvin Klein (in New York und Los Angeles). Da er beim Vorbeifahren im Auto gescannt werden würde, nahm der Code fast das gesamte Werbeplakat ein:
• Nutzer werden zu bestimmten Inhalten oder Informationen geführt ohne sich URLs merken zu müssen oder eine Google-Suche auf Smartphone durchzuführen (zeitsparend!)
• Die Scans werden in einer App auf dem Smartphone gesichert und die dadurch zugänglichen Informationen sind zu jeder Zeit abrufbar
• QR Codes können Smartphones mit anderen kabellosen Geräten verbinden
MS Tags (Microsoft Tag)

• Der MS Tag basiert auf dem von Microsoft entwickelten, 2-dimensionalem Strichcode HCCB (High Capacity Color Barcode) und nutzt vier Farben, funktioniert aber auch in schwarz-weiß.
• Er funktioniert wie ein maschinenlesbarer Weblink (oder verkürzter Weblink): Wenn der MS Tag von einer geeigneten Applikation eingelesen wird, sendet diese die HBBC Daten zum Microsoft Server. Dieser antwortet mit der hinterlegten URL. Daraufhin wird der User in seinem mobilen Browser zu der beabsichtigten Website geleitet.
• Der Nutzer kann den kostenlosen MS Tag Reader auf das mobile Endgerät herunterladen und mit Hilfe der eingebauten Kamera die Tags einlesen
• MS Tags finden sich auf Verpackungen, Flyern und diversen Marketing Materialien (Mobile Marketing)
• Mit kostenlosen Reports (Tag Analytics) lassen sich die Auswirkungen der einzelnen Kampagnen verfolgen und Erfolge messen (wie oft wurde der Tag gescannt, in welchen Zeiträumen, wo wurde gescannt). Die Ergebnisse werden in Diagrammen und Heat Maps dargestellt
• HCC Barcodes wurden von Microsoft speziell für mobile Kameras und entwickelt und können auch aus leicht verwackelten Bildern noch ausgelesen werden. Außerdem können sie sehr klein dargestellt werden
• Die Möglichkeit, auffallende Custom Tags zu kreieren (z.B. mit Adobe Illustrator), macht den Microsoft Tag sehr attraktiv:

Einen guten direkten Vergleich von QR Code und MS Tag (+ Kurzdarstellung JagTag) gibt es außerdem auf notixtech.com (engl.)
P.S.: Augen auf und Verstand einschalten bei der Verwendung! Dazu dieser passende Beitrag: http://blog.oliver-gassner.de/archives/5156-Fuer-jeden-gedankenlos-verwendeten-QR-Code-stirbt-ein-Kaetzechen.html
Quellen:
QR Code
• http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code
• http://www.engadget.com/2011/08/13/comscore-finds-6-2-percent-of-smartphone-users-scan-qr-codes/
• http://www.pamelahazelton.com/ecommerce/qr-code-mobile-business/
• http://www.mediaproverlag.de/pdf/hrszene/2011/hr-szene_05_11.pdf
MS Tag
• http://tag.microsoft.com/what-is-tag/home.aspx
• http://en.wikipedia.org/wiki/High_Capacity_Color_Barcode
• http://www.pamelahazelton.com/ecommerce/microsoft-tag-mobile-marketing/
Tags: Mobile Marketing, MS Tag, QR Code


[...] Mobile Tagging bezeichnet die Möglichkeit, durch Barcodes Informationen zu vermitteln (cf. QR Code & MS Tag). Dabei erhält ein Plakat, Flyer oder ein Stelleninserat einen Code, der mit einem kamerafähigen [...]